Mein Leben ist eine grosse Reise und jedes erreichte Ziel bringt mich ein Stückchen näher zu mir selbst. Etwas treibt mich an, immer wieder Neues zu entdecken und mich ständig weiter zu bewegen. Kritiker interpretieren das als mangelndes Durchhaltevermögen. Für mich ist aber genau dieser stetige Wandel eine Herausforderung, die mein Durchhaltevermögen auf die Prüfung stellt.

Alles loszulassen, braucht Mut. Denn es gilt, die Angst zu überwinden, die verknüpft ist mit unserem Bedürfnis nach Sicherheit. Wir sind Marionetten eines Systems geworden. Die Angst, in diesem System nicht existieren zu können ist oft so gross, dass wir nicht unser eigenes Leben führen, sondern das Leben, das von der Gesellschaft als erstrebenswert und erfolgreich etikettiert wird.

Erkennt man diesen Missstand, wird der Weg frei für eine eigene, persönliche Bestimmung, unbefleckt von sozialem Druck und gesellschaftlichen Erwartungen. Ein Leben ohne Vergleiche, mit dem einzigen Ziel glücklich zu sein.

Entdecken ist lernen. Lernen ist wachsen. Ausgehend von dem Grundprinzip, dass der Mensch aus Körper, Seele und Geist besteht, versuche ich eine optimale Balance zwischen diesen drei Bereichen zu finden.

Ich trainiere meinen Körper und meinen Geist, esse gesund und picke aus allen möglichen Philosophien das heraus, was sich gut anfühlt und niemandem schadet. Dabei bin ich kritisch und bleibe mit beiden Füssen auf dem Boden. Ich verneine jedoch keine unfassbare Theorie, nur weil deren „wissenschaftlicher“ Beweis bis zum heutigen Zeitpunkt fehlt. Denn ich glaube, wir haben längst noch nicht alles entdeckt, was es zu entdecken gibt.

Méli Mélo GmbH

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Meine Einste‍‍‍llung‍

Schritte meines Lebens

Geboren am 15.03.1983 in Courroux, ein 3'000 Seelendorf im Jura. Meine Grossmutter war der erste Mensch, dem ich auf der Welt begegnet bin, denn sie war meine Hebamme. Ich wurde Zuhause geboren.

Aufgewachsen bin ich zuerst in Delémont im Jura.

Als Zweites entdeckte ich 1992, nach der Trennung meiner Eltern, das Heimatland meiner Mutter, Island. Kalt, aber im Nachhinein sehr inspirierend, vor allem in Sachen Tanz und Musik – Volks-Sportarten in Island, sozusagen.

1994 ging es weiter nach Südafrika. Das Jahr, indem die Apartheit endete. Das erste Kapitel meines Lebens, das gesellschaftliche Gedanken auslöste.

1995 ging es zurück in die Schweiz – in die Deutschschweiz, in der Nähe von Basel.

Mein Heimatort ist Basel Stadt. Und obwohl meine Wurzeln im Jura sind, fühle ich mich in Basel zuhause – auch sprachlich.

Meine Schulzeit beendete ich 2002 mit dem Abschluss der Kantonsschule in Aarau.

Music Star 2003 war wohl das bekannteste Kapitel dieser Auflistung, bis jetzt. Kurz gefasst: ich habe gesungen, ich habe mich verliebt, ich habe ein eigenes Musikprojekt auf die Beine gestellt und ich habe viel gelernt.

Dank einem kleinem Produ‍‍‍ktionsteam namens „Bread and Butter“, der Un‍‍‍terstützung von Frida Goodlet, damals Vocal Coach bei Music Star und meinem damaligen Management „Ullala!“, brachten wir 2004 meine erste Platte „Privat“ zustande. Ich hatte keine Idee, wie mein persönlicher Musikstil klingen müsste, also schrieb ich einfach drauf los. Damit war das erste Chrüsimüsi meiner Musik-Karriere geboren. Auch dafür bin ich dankbar.

Die darauffolgenden Jahre waren eine grosse Suche. Ich spielte 2005 in Luk Gassers Film „Anuk, der Weg des Kriegers“, war Co-Moderatorin der Morgenshow bei Radio Argovia, sass im Vorlesungsraum der Uni Zürich in der Abteilung Psychologie, arbeitete nebenbei, um unabhängig zu leben, schrieb Songs, dachte viel nach und machte so meine Erfahrungen, bis ich eines Tages wieder Elan hatte, etwas aufzuziehen.

2008 wurde mein Song “Stronger” zum Titelsong der Fernsehserie “Tag und Nacht” des Schweizer Fernsehens.

2011 habe ich die Ausbildung zur Yogalehrerin abgeschlossen. Nicht weil ich Yogalehr‍‍‍erin werden wollte, sondern weil ich den Drang verspürte, zu verstehen, was für eine Philosophie hinter diesen Dehnübungen steht. Und ich wachte auf. Das Wort Achtsamkeit hatte ab diesem Zeitpunkt für mich einen tieferen Sinn erhalten.

Gleichzeitig habe ich die Ausbildung zur Eidgenössisch diplomierten PR -Fachfrau absolviert. Auch das war eine grosse Bereicherung für mich.

Als ich 2012 das Tea House und die Crêperie „Méli Mélo“ eröffnete, war auf Anhieb k‍‍‍lar, was ich anbieten wollte. Das Projekt war von idealistischer Natur. Eine Mischung aus besten Zutaten, kreativen Rezepten, Eigenheit und persönlichem Service. Ich habe viele tolle Menschen kennenlernen dürfen. Jedoch erkannte ich erstmals in dieser Deutlichkeit, dass ich Projekte liebe, die auch ein Ende haben. Konzepte entwickeln und diese bis zur Umsetzung zu begleiten, macht mir grossen Spass.

Da das Konzept des „Méli Mélo“ klar auf meiner Person basierte, war es unmöglich es meinen Angestellten zur Weiterführung zu überlassen.

2014 durfte ich als nächstes Projekt die Marketingabteilung für die Marke Dermalogica Schweiz aufbauen. Diese leite ich bis zum heutigen Zeitpunkt.

Anfangs 2017 eröffnete ich, gemeinsam mit meinem Vater "The Tattoo Shop Klybeck" in Basel. Mein Vater, der 30 Jahre lang Zahntechniker war, wollte sich mit 60 Jahren endlich seiner Leidenschaft widmen, dem Zeichnen. Als er einige Menschen aus der Tattoo Branche kennenlernte, war es um ihn geschehen. Er verkaufte sein gesamtes Hab und Gut, erlernte das Handwerk des Tätowierens schrittweise und machte sich nach einigen Jahren auf die‍‍‍ Suche nach einem Job - leider ohne Erfolg.

So kam uns die Idee einen gemeinsamen Shop zu eröffnen, wo ich anfangs nur für den Aufbau als Unterstützung zuständig war. Doch dann zog mich dieser Beruf doch in den Bann.

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Foto: Abi Jean Jacques Rütti